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Dieses Buch untersucht den langsamen Niedergang eines Landes, das einst durch Bildung, Disziplin und geistige Klarheit geprägt war. Heute leidet es unter den Folgen vieler politischer und gesellschaftlicher Fehlentwicklungen. Im Mittelpunkt steht das Bildungssystem, das lange als Grundlage der Stärke galt, nun aber durch Ideologie, gesenkte Maßstäbe und überforderte Schulen an Wirkung verliert. Aus der Sicht eines historischen Beobachters wird deutlich, dass die Krise nicht auf einzelne Bereiche begrenzt ist. Sie betrifft das gesamte System, das seine eigenen Grundlagen vernachlässigt hat. Schulen vermitteln immer weniger Wissen, Universitäten verlieren an wissenschaftlicher Kraft, und junge Menschen wachsen in einer Umgebung auf, die ihnen kaum Orientierung bietet. Die Ergebnisse internationaler Studien zeigen eine deutliche geistige Erosion. Das Buch beschreibt außerdem, wie politische Führungsschichten den Bezug zur Realität verlieren, wie staatliche Strukturen überlastet sind und wie eine Gesellschaft, die sich in moralischen Erzählungen eingerichtet hat, unangenehme Wahrheiten meidet. Es geht um den Verlust innerer Ordnung, um die Schwächung der Facharbeiterkultur und um einen Staat, der zunehmend verwaltet statt gestaltet. Die zentrale Aussage lautet, dass die größte Gefahr nicht von außen kommt, sondern aus innerer Selbsttäuschung und aus der Gewöhnung an das Mittelmaß. Gleichzeitig zeigt das Buch, dass Erneuerung möglich ist. Eine Gesellschaft, die ihre Lage erkennt und Verantwortung übernimmt, kann ihre Stärke zurückgewinnen und ihre Zukunft neu gestalten.