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Die Stadt liest dich, bevor du sprichst. Sie näht fremde Erinnerungen in dein Gesicht, ordnet deine Tage in Sätze und bewahrt jene, die ihre Geschichten abgeben, in einem großen Buch. Mara und der Erzähler fliehen durch Gassen, deren Wände aus Titelseiten bestehen, verfolgt von einer Bibliothek, die nicht nur liest, sondern Besitz erhebt.
Als Mara eine Tür aus aufsteigenden Buchstaben formt, wird ihre Flucht zur Prüfung: Wer schreibt, gehört der Stadt; wer schweigt, wird von fremden Worten geformt. Zwischen zerbrochenen Federn, Prüfungen und gestohlenen Namen lernen sie, dass Schreiben nicht nur Ausdruck, sondern Waffe sein kann - und dass das Recht, das eigene Ende zu wählen, vielleicht die letzte Freiheit ist.
Poetisch, beklemmend und nachhallend, richtet sich Wer schreibt, bleibt an Leserinnen und Leser von literarischer Spekulation, an alle, die sich für Sprache, Erinnerung und die Frage interessieren, wie viel von uns wir preisgeben, um zu existieren. Enthält dichte Bildsprache, eine zentrale moralische Entscheidung und ein Ende, das Raum für Hoffnung lässt.
Lesen Sie dieses Buch, wenn Sie sich für Geschichten interessieren, die lange nachklingen.